Nachvertragliche Wettbewerbsverbote

Wettbewerbsverbote fördern die Wirtschaftsinteressen des Unternehmers bzw. der Unternehmerin. Gleichzeitig können auch die Interessen des Mitarbeiters durch Zahlung einer Entschädigung ausgeglichen sein. Wettbewerbsverbote sind schon kraft Gesetzes während eines Vertragsverhältnisses zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber erlaubt. In einer Vielzahl von Liefer- oder Kooperationsverträgen werden des Weiteren Wettbewerbsabreden (Non-Compete Clauses, NCCs genannt) vereinbart. Besonders beliebt sind nachvertragliche Wettbewerbsbeschränkungen für Handelsvertreter oder auch Vertragshändler und zwar im Hinblick auf eine verordnete Auszeit der Tätigkeit nach Beendigung des Vertragsverhältnisses für bestimmte Handels- oder Dienstleistungszweige, für die Tätigkeit in einem bestimmten Bezirk oder für einen bestimmten Kundenstamm. Zwar sind NCCs in Verträgen mit Handelsvertretern und/oder Vertragshändlern grundsätzlich zulässig, deren Ausgestaltung ist aber der gesetzlichen Regelung des § 90a Handelsgesetzbuch (HGB) sei Dank, nicht frei. Wenn Sie beabsichtigen, Wettbewerbsabreden mit ihrem Handelsvertreter zu vereinbaren, dann interessieren Sie vielleicht die folgenden Erwägungen. weiterlesen

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